Lasst uns gemeinsam denken!

Ich kann nicht atmen! Wann kommt Papa wieder? 6 Kommentare

Mein Name ist Tom Landon, ich bin 56 Jahre alt, einschlägig unbescholten, Österreicher, seit 11 Jahren in Liebe mit meiner deutschen Frau Sabine verheiratet, wir sind dankbare Eltern von 6 gesunden Kindern im Alter von zwei bis neun Jahren. Ich hatte über acht Jahre gut 150 Menschen in Österreich mit meinem Familienvermögen von rund 840.000 € finanziert, materiell und rechtlich unterstützt.

Als ich im März des Vorjahres (2023) von vier betrügerischen österreichischen Mitmenschen deren Schulden mehrfach zurück verlangte, zog einer dieser (ein Bauer aus Frankenreith/Waldviertel) aus, um bei einem langjährigen Freund seine Straftaten mit den folgenden Worten anzukündigen: „Bevor ich Tom, diesem Arsch, auch nur einen Cent zurück zahle, hauen wir ihn in die Pfanne.“ Tatsächlich erstatteten jener Bauer und dessen drei strafverfolgte Konspiranten ohne mein Wissen eine Anzeige wegen angeblichen Betrugs und lösten einen EURO-Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Krems aus, sodass ich am 6. April 2024, etwa 11.30 Uhr, unweit von Lenti, Ungarn, bei einer Verkehrskontrolle verhaftet wurde.

Meine geliebte Frau und unsere wundervollen sechs Kinder wurden über 6,5 Stunden im Glauben gelassen, ich sei bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Trotz der Zusicherungen der gerichtlichen Befragung per Videokonferenz und der angekündigten Freilassung wurde ich aufgrund völliger Untätigkeit der österreichischen Justiz nicht binnen längstens 48 Stunden befragt und hernach entlassen, sondern nach Zalaegerszeg überstellt, in der öffentlichen Klinik eingangsuntersucht, auf 102 kg Gewicht gewogen und sodann über 5 Tage vergessen. Heißt: Ich bekam über diese Zeit keinerlei Essen, ernährte mich also notdürftig ausnahmslos von Leitungswasser. Erst am Mittwoch, 10.4.2024, erhielt ich zwei Tassen zu 10 Gramm Pflanzenmargarine sowie eine 10-Gramm-Tasse Marillenmarmelade. Um meine massive Unterzuckerung zu bessern, aß ich diese drei Zutaten Löffelspitzen-weise vor der Nacht. Die Überstellung aus dem Gefängnis in Zalaegerszeg in das Schwerverbrecher-Gefängnis am Zentralgericht in Budapest war erfolgt, so dass ich mit zwei Kapitalverbrechern (einem 60-jährigen Serienräuber sowie einem 75-jährigen Kinderschänder) in eine Zelle gesperrt wurde.

Da diese beiden drogensüchtig waren, kam es dererseits zu massiven Entzügen, Aggressionsschüben und schließlich zu drei Mordversuchen an mir mit Stich-, Schneide- und Schlagwaffen.

Aufgrund katastrophaler Unhygiene in den Zellen waren die Böden mehrfach großteils mit Gülle- und Fäkalien-Pfützen überschwemmt. Alle Wände waren vollflächig mit Kot, Blut, Sperma, infektiösem Schleim/Auswurf, hunderten von Bettwanzen, Kakerlaken sowie Flöhen bedeckt, sodass mein Körper vom Kopf bis zu den Fußsohlen von über zweihundert Stichen/Bissen übersät war. Ich wurde zweimal von sieben Uniformierten bei sonstiger Züchtigung mit dem Schlagstock und Fußtritten zur völligen Entkleidung gezwungen, um nackt im Kreis tanzen zu müssen und schließlich aufgrund meiner Beschneidungen (wir leben ultraorthodox-christlich) als „Muli“, „orthodox“ und „Jude“ beschimpft zu werden. Final führte man mich erneut in ein „Arztzimmer“, wo ich mich wiederholt entblößen und den dort anwesenden Mitarbeiterinnen nackt zeigen musste. Aussage des „Officers“ an die Damen: „This is a cock for you!“, wobei er einer Mitarbeiterin von hinten an die Brüste fasste. Zurück in der Zelle kam dieser nochmals und zwang mich bei sonstigen Schlägen einen mit Blut, Erbrochenem sowie Kot gefüllten und bedeckten Eimer mit bloßen Händen in einen fahrbaren Container zu entleeren.

Am nächsten Morgen kam jener „Officer“ schließlich, öffnete die Durchreiche an der Stahltür, stellte einen Teller mit gebratenen Blut- und Leberwürsten hierauf und wollte mich mit den Worten „Eat this! Good for you! Pig! Nök, Nök!“ zwingen, jene zu essen. Da ich dies ablehnte, warf er den Teller samt den Würsten in den Müllcontainer und sprach: „Now you know, that I am the boss and you have no rights!“ Erst nach mehrfacher Intervention und flehentlicher Bitten durch meine geliebte Ehefrau wurde ich am 17.4. 2024, also 11 Tage nach Verhaftung, vom österreichischen Generalkonsul und seiner Mitarbeiterin besucht. Aussage dessen: „Ich kann leider nichts für Sie tun, da Sie außerhalb Österreichs nicht straffällig geworden sind.“ Erst am 22. April 2024 wurde ich aus Budapest nach Österreich überstellt. Seit jenem Tag befand ich mich, wie gesagt, unbescholten und ohne Anklage, bis 18.06.2024 in Untersuchungshaft. Bis zur Ankunft in der JVA Krems war ich zudem gezwungen, über 16 Tage ein und dieselbe Kleidung ungewaschen zu tragen.

Seit dem 6.4.2024, also seit Verhaftung in Ungarn, waren nunmehr 76 Hafttage vergangen, die Verleumdung sowie die vollständige, wie dilettantische Fälschung aller „Beweismittel“ erwiesen, doch die Entlassung aus der Untersuchungshaft bis 18.06.2024 trotz mehrfacher Anträge nicht erfolgt.

Da ich bereits 2004 insgesamt 9 Tumore in beiden Nierenbecken sowie im rechten Unterbauch hatte, in 2012 sogar 17 in Nierenbecken, Unterbauch und Dickdarm, was bis Anfang April 2024 unter Anwendung von Forskolin, Garcinia Cambogia, Horny Goat Weed, Boswellia Serrata gut therapiert werden konnten, ist der Tumorbefall aufgrund der Verweigerung der diesbezüglichen Behandlung durch das medizinische Personal in der Justizanstalt Krems nunmehr dramatischer als je zuvor. Der Gewichtsverlust liegt aktuell bei 18 kg, meine Kinder durften mich bis zur Entlassung lediglich 2mal, meine Frau 3mal besuchen, es war über annähernd 2 Monate untersagt, meine geliebte Frau anzurufen, überhaupt einen Anwalt telefonisch zu kontaktieren!

Während meine wundervolle Familie und ich seit über zwei Monaten unentwegt umeinander weinten, nahm das spaßige Treiben der zahllosen Gewaltverbrecher, Kinderschänder und Drogenhändler in der JVA unter lautem Gelächter kein Ende. Über die gesamte Liebesehe mit meiner Frau habe ich meine Familie vollständig selbst versorgt, also niemals Kindergeld, Familienbeihilfe oder ähnliche staatliche Zuwendungen bezogen. Wir als österreichisch-deutsche Familie wurden gepeinigt und zutiefst verletzt.

Dennoch: Am 11. Juli 2024 wurde ich nach Verhandlung über 9 Stunden von allen Vorwürfen/Anschuldigungen frei gesprochen.

Autor: Tom Landon – alle Rechte vorbehalten

Die Kunst des Kundenerhalts durch Newsletter. Keine Kommentare

Gewiss haben sich in den nun schon 41 Jahren meiner Tätigkeit als IT-Experte allerlei Bestimmungen, Rechte, Möglichkeiten und Gesetze in Bezug auf die freie Benachrichtigung von e-Mail-Empfängern geändert. Dennoch – oder deshalb – gibt es nach wie vor eine Unzahl an Optionen zur korrekten, gesetzeskonformen und freundlichen (im Wesentlichen erfolgreichen) Kontaktierung von Kunden, Mitgliedern und möglichen Klienten per elektronischer Mail. Wie dies zu erreichen ist, behandle ich jetzt und hier wie folgt:

  1. Als rechtskonforme Basis nutze stets und ausnahmslos eine bereits vorhandene e-Mail-Sammlung, idealer Weise eine Datenbank von Empfänger-e-Mail-Adressen, welche Du über Deine Homepage (Newsletter-Abonnenten) oder durch Kundenakquise (Kundenbesuch, Vorträge, Kennenlerntermine und ähnlich) generiert hast.
  2. Hast Du Dich für einen Newsletter-Text entschieden, diesen also erstellt, dann achte darauf, dass Du dem Empfänger nicht zwingend den Erwerb eines Produkts vorschreibst, demnach aufdrängst, vielmehr allerlei Optionen lässt, sodass der mögliche Käufer Deiner Leistungen sich nicht genötigt fühlt, aus lediglich zwei Optionen zu wählen -, nämlich entweder zu kaufen oder sich vom Empfang Deiner Nachrichten abzumelden.
  3. Für den Fall, dass Du Dich beim Empfänger noch nie oder sehr lange nicht per e-Mail gemeldet hast, also die Möglichkeit besteht, dass er sich nicht oder nur vage an Dich erinnert, leite mit dem ersten Absatz Deine erneute Vorstellung (neudeutsch: „Recall“) ein. Beispiel: „Gewiss kannst Du Dich an unsere Begegnung zum Thema …“ oder „… anlässlich Deiner Kontaktaufnahme zur Thematik … erinnern.“ Auf diese Weise hältst Du den Empfänger und möglichen Käufer Deiner Leistungen an Dir und bietest nicht zu Beginn die Möglichkeit, sich ad hoc von Dir abzuwenden, also den Newsletter abzubestellen.
  4. Selbsternannte „e-Mail-Marketer“ raten Dir meist zum Einfügen der „Abmelde-LINK“, noch dazu den Einbau des Hinweises auf die am „Seitenende“ klickbare „Abbestell-LINK“. Begehe niemals den Fehler, diese Automatisierung in einen Deiner Newsletter einzufügen. Du bist mit Deiner gegenständlichen e-Mail (Deinem Werbebrief in elektronischer Form) lediglich EINEN KLICK vom Verlust dieses unsäglich wertvollen Mitmenschen (des Empfängers, möglichen Käufers Deiner Leistungen) entfernt.
  5. Gestalte Deinen Newsletter hingegen so, dass ebendieser vollständig und gänzlich ohne „Abbestellhinweis“ vom ersten bis zum letzten Kerntext-Absatz besteht. Erst am ABSOLUTEN ENDE, also nach der Grußformel („Mit herzlichen Grüßen … .“ oder „Wir freuen uns, … .“), füge den Text etwa wie folgt ein: „Solltest Du meine an Dich gerichteten Nachrichten künftig nicht erhalten wollen, so bleibt Dir selbstverständlich die Möglichkeit, Dich per Antwort mit dem Betreff *verabschieden* aus dem Kreis unserer (Optionen) Mitglieder, Kunden, Freunde entfernen zu lassen. Wir respektieren Deine freie Entscheidung.“ Spreche den Empfänger als Du selbst an und nicht als „wir“ (Gemeinschaft von Sendern). Der Newsletter ist sozusagen ein vertrauliches „Vier-Augen-Gespräch“ zwischen Dir und dem Empfänger.
  6. Sollte sich demnach (siehe 5.) tatsächlich jemand von Dir „verabschieden“ (meist fallen Verabschiedungen nicht leicht), also Deinen Newsletter abbestellen, so hast Du noch EIN LETZTES MAL die Möglichkeit, Dich beim respektiven Empfänger für bereits gemeinsam Erlebtes zu bedanken, noch einmal höflich auf die Option des künftigen Empfangs Deiner Newsletter hinzuweisen und (ÜBERAUS WICHTIG) den Verabschiedungswilligen final EMOTIONAL zu erreichen. Beispiel: „Dir, lieber/liebe … gilt mein Dank für die großartige Begegnung und das gemeinsam Erlebte. Du erhältst hiermit die Bestätigung der Verabschiedung aus dem Kreis meiner Newsletter-Empfänger. Nach dem Erhalt dieser Nachricht wirst Du künftig keinerlei Newsletter von mir erhalten. Selbstverständlich kannst Du mich jederzeit per e-Mail, Telefon (+xx-xxx-xxxxxx) oder Nachrichtenformular auf meiner Seite www.meineseite.xxx erreichen. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Herzlich … XYZ.“
  7. Auf Basis einer profunden Verabschiedung von Deinem einstigen Newsletter-Empfänger hinterlässt Du bei diesem zumindest noch den positiven Eindruck des „korrekt Verlassenen/Verlassenden“.
  8. Willst Du den optimalen Newsletter für Deine Kampagne? Buche diesen gerne HIER (wähle „alles lesen und kommentieren“ sowie „Expertise“). Inkludiert sind 3 Newsletter pro Jahr.

Wie verkaufe ich mein grundbücherlich gesichertes Wohnrecht auf Lebenszeit? 19 Kommentare

Nun, die Veräußerung des grundbücherlich gesicherten (verbücherten) Wohnrechts auf Lebenszeit kann wie folgt ausformuliert werden:

Werte Damen und Herren,

wie Ihrerseits bereits mehrfach vorgeschlagen, biete ich nun zum Zwecke der vereinfachten Verkäuflichkeit Ihrer Immobilie die Ablöse meines lebenslangen Wohnrechts zum nicht-verhandelbaren Satz von EUR xxx.xxx,00 an. Die diesbezügliche Kalkulation lautet wie folgt:

xxx EUR durchschnittlicher Mietertrag pro zugesprochenem Zimmer (in meinem Falle lediglich ein Raum) mal 12 (Monate) – mal 35 (Lebensjahre in Erwartung) = EUR xxx.xxx,00.

Die Bezahlung der EUR xxx.xxx,00 an Wohnrechtsablöse ist im Verhältnis 60 : 40 vorzunehmen, also (demnach) 60 % unverzüglich bei Unterzeichnung des Ablösevertrags, 40 % sofort nach Verkauf der gegenständlichen Immobilie.

Nachverhandlung und/oder Rückabwicklung sind ausgeschlossen.

Mit besten Grüßen

 

Der Wohnrechtsinhaber

 

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten

Anatomie einer pathogenen Beziehung 02 2 Kommentare

Nun, das Scheitern meiner Beziehung zu S. und der Verlust meiner geliebten Söhne John und Theo ist längst publik. Da wir beide – sie (Lisa) und ich – uns zur Einheit verschworen hatten, übersiedelte ich im Dezember 2006 mit meinen Söhnen zu ihr, um ihren felsigen Pfad von Lüge, Betrug und Willkür zu sichten. Abgründe taten sich auf.

Täglich verfassten wir eine Unzahl von Behördenbriefen, um den einstigen Ehemann und ewigen Geliebten seiner Lisa zu vernichten. In meiner Position des privaten Sekretärs und F***partners meiner zögerlich designierten Ehefrau tippte ich bereitwillig und in absoluter Ignoranz dem Kindesvater zulasten ein Versagensurteil nach dem anderen, lediglich um dem deliziösen Ziel des kommenden feuchten Abenteuers mit meiner neuen Herzdame näher zu kommen. Für den meist über 4 Stunden dauernden und wilden Beischlaf mit Lisa tat und beging ich (un-)menschlich im Stile eines Demagogen jede noch so schiefe Sache. Sie zu haben war mir alles, doch niemals sollte sie mir gehören.

Der Januar 2007 war durchwegs ereignisreich und gespickt von Gerichtsbesuchen, wobei ich stets die Rolle des Fürsprechers einer mir annähernd unbekannten Person (Lisa) inne hatte. Was ich zu meinem Unverständnis beinahe täglich erfuhr, war die durch Lisa praktizierte “kategorische Vernichtung der Vaterfigur“ durch gezielte und strategisch bedeutsame Drangsalierung von Personen aus dem einstigen Freundes- und Bekanntenkreis von “Lisabär und Frankyboy“, wie Lisa sich und ihren designierten Ex-Gatten zu nennen pflegte. So bezichtigte sie den Ex-Ehemann und dessen Nebenbuhler (mit welchem Lisa während eines Heimataufenthalts ihres “Cowboys“ zu kopulieren pflegte) gleichermaßen, sie versuchsweise vergewaltigt zu haben, zog jedoch nach Eintreffen der durch Lisa alarmierten P****** zurück und versicherte, lediglich “das Opfer eines Missverständnisses“ zu sein. Ihre finale Glaubwürdigkeit stellte sie auch in dieser Situation durch gezielte und quantitative Überforderung der alarmierten Exekutive wieder her, wobei die Bewahrung ihrer brüchigen Oberflächlichkeit stets dem Verbergen der vorhandenen Schwärzung ihrer Seele diente.

In den Abendstunden des 14. Januar 2007 stattete ich einem langjährigen Kunden einen Besuch ab, sodass an jenem Tag die vom Jugendamt beauftragte und für Lisa tätige Haushaltshilfe gebeten wurde, die ebenfalls abwesende Kindsmutter in der Beaufsichtigung derer Zöglinge zu vertreten. Kurz nach 19.30 Uhr ereilte mich folgender Anruf der Helferin: „Tom, bitte komme ganz schnell zum Haus! Die Älteste schlägt unentwegt das jüngste Mädchen. Ich weiß nicht, was ich machen soll.“ Sofort fuhr ich los, um das etwa 2 Kilometer entfernte Domizil binnen Minuten zu erreichen. Kaum hatte ich die Haustür geöffnet, hörte ich lautes Schluchzen aus dem gemeinsamen Zimmer der damals 11-Jährigen und ihrer 5-jährigen Schwester, dem Opfer dieser schrecklichen Entgleisung ihrer unerwartet brutalen Mitbewohnerin. Gleich sprang ich die Wendeltreppe zu den Kinderzimmern hoch und sah durch den Türspalt, dass das 5-jährige Zwillingsmädchen offenbar vor seiner großen Schwester niederknien und sich unter Wiederholung einer Art (Auto-)Suggestion unentwegt entschuldigen musste. „Ich bin böse, ich bin böse, ich bin böse.“, stotterte das damals jüngste Mädchen Lisas‘ und erhielt nach jedem Halbsatz einen Schlag auf den Kopf. Nun öffnete ich die Tür zum Mädchenzimmer vollständig, zog die Älteste wortlos von der Jüngsten weg, hob die weinende 5-Jährige hoch und sprach ihr Trost zu. Als sich die kleine Prinzessin auf meinem Arm beruhigt hatte, gebot ich der kindlichen Täterin, sich mir gegenüber auf den dort befindlichen Stuhl zu setzen und erhielt ungefragt eine trottelige Rechtfertigung der erbarmungslosen 11-Jährigen: „Dieser kleine Blödkopf hat doch tatsächlich ein Kopfkissen aus Mamas‘ Bett gestohlen!“ Da mir klar war, dass die Kleinste das nach ihrer Mutter duftende Kissen nur deshalb “entwendet“ (vielmehr ausgeliehen) hatte, um die Sehnsucht nach der beruflich im Ausland Befindlichen zu stillen, gestattete ich dem Zwillingsmädchen, das Kissen bis zur Rückkehr mit Bestimmtheit zu behalten. Der Ältesten verbot ich unmissverständlich, sich jemals wieder an ihrer kleinen Schwester zu vergreifen, da ich andernfalls die Herausnahme der unbarmherzigen 11-Jährigen aus dem Geschwisterverbund empfehlen würde. Auch trug ich der bedingt einsichtigen Täterin auf, einen Entschuldigungsbrief an das bedauernswerte Opfer und die gemeinsame Mutter zu verfassen. Heulend saß die Älteste bis in die Nachtstunden am Schreibtisch und formulierte eine Art “schriftliches Geständnis“ mit dem Charakter eines Liebesbriefes.

Bedauerlicher Weise sollten sich in den Jahren bis 2012 derart gewaltvolle Entrückungen der Ältesten zum Schaden der jüngeren Geschwister und mit Unterstützung deren Mutter wiederholen. Dies offenbar deshalb, da Lisa selbst ihre Kinder unverhältnismäßig hart sanktionierte, sodass das wiederkehrend rabiate Vorbild kein gültiges Argument gegen die physischen Attacken der Ältesten zu Schmerz und Verdruss der jüngeren Geschwister vor zu bringen hatte.

Auf die Übergriffe Lisas‘ und deren ältester Tochter folgte gleichlautend und stets die völlige Ausblendung der Realität sowie die Sekunden nach begangener Tat obligatorische Leugnung der Gewalttätigkeit. Ein weiteres Beispiel zum Nachweis des proportional zur Störung der Mutter attestierten Fehlwuchses der ältesten Tochter war das exekutierte Verbot den winterlichen Garten zum Erhalt der ebenen Schneedecke zu betreten. Stolz pflanzte sich die Älteste an der Terrassentüre auf und proklamierte die Untersagung der Mutter als verbindlichen Auftrag an sie (die älteste Tochter), die vermeintlich mündige Vertreterin der Obrigkeit. Diese Form einer “Fehlkonstruktion des Matriarchates“ stand und steht für den genötigten Rückhalt Lisas‘ in der Reihe ihrer weiblichen Nachkommenschaft.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten

Die destruktive Wirkung der Informationstechn. auf die intellektuelle Entwicklung des Menschen 06 Keine Kommentare

These: Destruktive Wirkung der IT auf den kosmischen Verbund. Nennt man im Zusammenhang mit der Informationionstechnologie Begrifflichkeiten, wie “kosmische Dimension”, “Selbstorganisation von Informationen, Wahrnehmungen” und “IT-relevante Kognition”, so ist mit Bedacht auf die kosmische Evolution die Eigenverantwortlichkeit des Menschen fuer die Schaedigung des eigenen Ursprungs zu definieren. Kurz: Traegt der Mensch durch Praxis, Fehlerbereinigung und Wunschaeusserung zur Weiterentwicklung der Informationstechnologie bei, so muessen ihm – logischer Weise – auch die noch nicht bereinigten Fehler als Schaedigung widerfahren. Zeit-, Effizienz-, Profit-, Balance- und partiell Gesundheitsverlust sind offenbar aktzeptierte Verlustgroessen im Umgang mit den Werkzeugen der Informationstechnologie.

Energetisch/entropisch (“Entropie” = “Wendung, Umwandlung” = eine extensive Zustandsgröße der Thermodynamik. Jedem Zustand eines thermodynamischen Systems kann ein Entropiewert zugeordnet werden. In der statistischen Physik stellt die Entropie ein Maß für das vom System erreichbare Phasenraumvolumen dar. Im Rahmen der klassischen Thermodynamik verkoerpert die Entropie ein Maß für die adiabatische Erreichbarkeit) zeigt sich – unabhaengig von den menschlich geschaffenen Stoerfeldern – die kosmische Evolution durch das Herabfallen der heissen Photonen von Sternoberflaechen ueber die kuehle Vielzahl von Planeten in das kalte Bad der Hintergrundstrahlung und stellt so die entscheidende Triebkraft fuer die Prozesse der Selbstorganisation dar. Diesem energetischen Grundprinzip entstammt vermutlich auch die biologische und sohin gesellschaftliche Strukturierung.

Jene sogenannte “Photonenmuehle” Sonne/Erde erfuellt die kategorische Voraussetzung fuer die begleitend selbstorganisierte Evolution auf unserem Planeten. Physikalisch bedeutet dies die Aufnahme hochwertiger Energien und den permanenten Export von Entropie in die Umgebung. Das schwindende oder gar fehlende Gleichgewicht des offenen Systems der Erde wird also in der Form dauerhaft erneuert, dass absorbierte Energien in komplexe Ordnungszustaende konvertiert werden und permanent von der Last der Konfusion thermodynamisch befreit werden. Da der irreversible Energie- und Entropietransfer die einzig notwendige Voraussetzung fuer die Weitergabe von Informationen zwischen den einzelnen Systemen ist, erhaelt die Korrelation Entropie/Information/Selbstorganisation eine zentrale Bedeutung.

Anders in geschlossenen energetischen Systemen: Hier nimmt das Quantum verfuegbarer Energie ab und verbleibt im Optimum konstant. In komplexen offenen Systemen mit mehreren Makrozustaenden hingegen werden nicht nur Strukturen und Muster produziert, es werden vielmehr Informationen erzeugt. So ist der Austausch von Informationen zwischen zwei Systemen stets und notwendiger Weise mit dem gleichlautenden Wechsel von Energie und Entropie verbunden. Die Menge gewechselter Energie erscheint hier unwesentlich, zumal bereits der physikalische Positionswechsel eines Lichtquants informatorische Unstimmigkeiten reduzieren kann. Diese metamorphenergetische Transformation traegt aus seiner Einfachheit alleine zum Informationsgewinn bei. So benoetigt die stimmige Abarbeitung von Informationsprozessen, genauer die Gewinnung von Informationen stets das Millieu der Nicht-Gleichgewichtsbedingung. Oder anders: Der Bestand des Quells der Information ist nicht schluessig die Voraussetzung dem Zustand des Informationsgewinns. Vielmehr ist es das Ungleichgewicht aus Informationsbestand und Informationsbedarf, welches die vermeintlich unabdingbare Notwendigkeit der Anwendung informationstechnologischer Elemente ausmacht.

Die menschliche Feststellung kategorischer Unwissenheit und die gleichzeitige Lokalisierung von Informationsquellen koennen somit und durchaus als Facette der Selbstorganisation betrachtet werden. Im Verlauf der Evolution war der urspruengliche Prozess zur Bildung informationsverarbeitender Systeme sicher jener der Speicherung, Verarbeitung und Ausbildung von Erbinformationen bei den Urorganismen. Jener Prozess oeffnete den Zugang zur Evolution existenter Lebensformen und schuf somit die Grundlage fuer alle nunmehr bekannten Informationsprozesse in der Biologie, der menschlichen Population und der von jener kreierten niederen Technik.

In Differenz zur klassisch-mechanischen Informationstheorie versucht das Selbstorganisationsparadigma zu begruenden, wie aus einer unendlich großen Menge denkbarer Sequenzen Information produzierende und jene verarbeitende Records in komplex geordneten Strukturen eigenstaendig entstehen koennen. Bei aller Komplexitaet scheint der Globus mit einem erheblichen Maß an Redundanz ausgestattet zu sein, sodass damit erst die Voraussetzung besteht, Gesetzmaessigkeiten in der Natur auszumachen und erfolgreiche induktive Schluesse zu ziehen.

Im Unterschied zur Voraussagemoeglichkeit bei deterministisch-chaotischen Systemen, die wohl immer endlich und approximativ, aber existent sind – die Zukunft eines deterministischen Chaos laesst sich nie vollstaendig und exakt berechnen, ist aber partiell und naeherungsweise zugaenglich -, ist dies bei der globalen Dynamik struktural irreduzibler Systeme anders. Hier setzt das System Informationen grundsaetzlich schneller um, als dies eine Simulation oder Kalkulation des Systems jemals erreichen koennte. So verbleibt die Simulation stets hinter einem struktural-irreduziblen System.

Bei deterministisch-chaotischen Systemen ist dies exakt umgekehrt. Hier schafft es die Simulation, dem System mit berechenbarem Aufwand voraus zu sein. Die bekannt eingeschraenkte Sichtweise des technokraten Menschen laesst deshalb annehmen, dass viele der uns bekannten komplexen Systeme sowohl im unbelebten als auch im belebten Areal dieselbe strukturale Irreduzibilitaet zeigen, welche schon fuer einfache zellulaere Automaten nachweisbar war.

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Die destruktive Wirkung der Informationstechn. auf die intellektuelle Entwicklung des Menschen 07 Keine Kommentare

Versuche an Lebewesen durch Implantation von Interfaces: Abgesehen von der vermehrt aus Unkenntnis angewandten menschlichen Manipulation kosmischer Informationstransportation gestaltet sich der Versuch des Menschen, Informationen gezielt zwischen arten- und rassenungleichen Lebensformen weiter zu reichen, dramatisch-pathologisch. So entwickelten Studenten (2007) der Wiener Technischen Universitaet (analog dazu die Tokyoter Universitaet fuer neuzeitliche Technologien) Versuche, in denen Katzen – zum Zwecke der Gewinnung technischer Erkenntnisse – Interfaces (Datenschnittstellen) in das Gehirn und in die die Organe konnektierenden Nervenbahnen eingepflanzt wurden. Dies muss man sich so vorstellen, dass Mikrostroeme leitende Kabelverbindungen in das zentrale Nervensystem des jeweiligen Versuchstieres eingebunden wurden, um die datenmaessig erfass- und interpretierbaren Impulse aus und in den Organsimus des Lebewesens nutzen zu koennen.

Die ueber Magensonden und Gasglocken am Leben erhaltenen Versuchstiere werden gezielt in relativer Unbeweglichkeit gehalten, um deren Fluchtverhalten durch die Gabe von Stromstoessen dramatisch und sohin leichter messbar zu ueberziehen. Durch die auf jene Weise gewonnenen reflektiven Kampfstroeme aus den Nervenbahnen des Versuchstiers sind zweifelsfrei in menschliche Sprache zu konvertieren. Dieser grausam missbraeuchliche Zugriff auf eine der unzaehligen Facetten kosmischen Lebens soll zudem die expilizit programmierbare Kommunikation zwischen den unterschiedlichsten Lebensformen ermoeglichen.

Abseits jeglicher Glaubensprinzipien werden hier unter dem Nimbus des jugendlichen Forschungsdrangs kategorische Wertminderungen gottgefaelligen Lebens vorgenommen und zur Gewinnung pseudowissenschaftlicher, genauer informationstechnologischer Erkenntnisse missbraucht. Jene Erkenntnisse zur Erweiterung der Kognition des Menschen zu nutzen, entspricht nicht der zugrunde liegenden Begrifflichkeit im Sinne der Definition und der zur Verhaltenssteuerung ausgefuehrten Informationsgestaltung. Definiert sich die Begrifflichkeit der Kognition als die von einem verhaltenssteuernden Subsystem (bei hoch entwickelten Lebewesen das Gehirn) ausgehende Groesse zur Informationsumgestaltung, so entspricht der brutale Versuch, existenzielle Erfahrungen anderer Lebensformen zu Beschleunigung der eigenen kognitiven Entwicklung zu nutzen, dem Treiben des Individuenfeinds. Sein empirisches Verhalten ueber den lebensvernichtenden Diebstahl artfremder Kognition zu optimieren, ist mitnichten erstrebenswertes Ziel der reinen, weil gottgefaelligen Forschung.

Schon die Definition der Kognition im Zusammenhang mit informationstechnologischen Entwicklungen ist derart wechselhaft, dass hiermit sowohl auf die geistige Informationsverarbeitung des Menschen als auch auf jene voellig different konstruierter Existenzen Bezug genommen wird. Auch ob der Tatsache, dass viele kognitive Prozesse im Menschen bewusst sind, haben Kognition und Bewusstsein begrifflich nicht die gleiche Bedeutung. So koennen bestimmte Prozesse im Menschen unbewusst und dennoch kognitiv sein – ein Beispiel hierfuer ist das unbewusste Lernen.

Ob der Kenntnis um die Moeglichkeit unbewussten Lernerns, also der Erweiterung der Kognition und der geistigen Gesamtwahrnehmung durch die Nutzung unbewusster geistiger Potenz, ergibt sich das schier unendliche Maß an Lern- und Kommunikationoptionen, welche just ohne Anwendung von Computern und/oder Lern-Software, Super-Learning-Blogs, audiovisueller Behelfe und anderen informationstechnologischen Instrumenten anwendbar sind.

Die ethisch absolute Inkompatibilitaet informationstechnologischer Prozesse mit den Denkstrukturen des Gehirns eines Saeugers (Mensch, Vierbeiner und andere) ergibt sich aus der grundlegenden Differenz zwischen bloßer Temporaerfunktion (Prozessberechnung eines Computers) und dauerhafter kognitiver Entwicklung (Gehirn des Saeugers) samt emotionaler Vielfalt. Zu den kognitiven Faehigkeiten eines Menschen zaehlen beispielsweise die Aufmerksamkeit, die Erinnerung, das Lernen, die Kreativitaet, das Planen, die Orientierung, die Imagination, die Argumentation, die Introspektion (Selbstbeobachtung), der Wille, das Glauben und viele mehr.

Kognitive Faehigkeiten werden von verschiedenen Pseudo-Wissenschaften, wie der Psychiatrie, der Psychologie, der Philosophie, der Neurowissenschaft und so auch der kuenstlichen Intelligenz untersucht. Die wissenschaftliche Erforschung der Kognition wird unter dem Begriff der Kognitionswissenschaft zusammengefasst. In der Psychologie bezeichnet Kognition die mentalen Prozesse und Strukturen eines Individuums wie Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wuensche, Absichten. Kognitionen koennen aber auch als Informationsverarbeitungsprozesse verstanden werden. So beinhalten speziell menschliche Kognitionen Informationen darueber, wie Individuen über sich selbst, ihr soziales Umfeld, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denken. Kognitionen koennen Emotionen beeinflussen oder durch sie beeinflusst werden.

Ganz anders in der Entwicklung der kuenstlichen Intelligenz: Jegliche Bezugnahme zur Welt der Empfindungen ist straeflich, die Entwicklung von elektronischen Spielzeugen zur Steigerung kindlicher Empfindsamkeit schockierend.

Ein weiterer Trugschluss des sogenannten “Bildungssystems” ist die Ueberzeugung, dass der gesteigerte Einsatz von Computern im schulischen und universitaeren Umfeld ebenso zur Steigerung allgemeiner Intelligenz fuehrt. Diese Kritik deshalb, da das Auslagern und externe Bereithalten von Wissen auch die Merkfaehigkeiten des menschlichen Gehirns unterfordert und der Begriff der „Weisheit“ zunehmend an Gueltigkeit schwindet. Das Wissen als Teil der Groesse des Wissenden und/oder des Wissenschafters, auch als Grundlage der Definition von Wissenschaft und Forschung nicht im Gehirn des Lehrers, Professors, Trainers und/oder des Vorbildes zu wissen, ergibt die Tatsache enttaeuschender Unwissenheit.

Die bloß korrekte Handhabe einer Wissensdatenbank, eines Grossrechnerverbunds oder einer globalen Wissensquelle bestaetigt in keiner Weise die Professionalitaet im Umgang mit den Erkenntnissen aus der Vergangenheit als Grundlage fuer das kindliche, jugendliche und erwachsene Denken der Zukunft. Im Falle intensiver Nutzung der Informationstechnologie als Verwaltungsgroesse fuer den menschlichen Wissensfundus bedeutet im Zustand des Energieverlusts gaenzliche Ohnmacht, nicht Macht (Aphorismus: “Wissen ist Macht”).

Wissend ist auch so nur der kognitivempirisch Entwickelte, nicht der “Maechtige” im Sinne gekonnter Anwendung in Abhaengigkeit zur Synthese, demnach des Kuenstlichen.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten

Baby-Chemie ist keine Milch! 2 Kommentare

Fassen wir es kurz: Frisch gemolkene Kuhmilch (ähnlich konstruiert ist beispielsweise Ziegenmilch) enthält rund 4,7 % Milchzucker, 3,6 % Fett, 3,4 % Milcheiweiß, 0,8 % Mineralstoffe und eine – abhängig vom Lebensraum der Kuh/Ziege – überschaubare Anzahl wichtiger Vitamine. Fertig. Das eben genannte Spektrum an Bestandteilen reichte wissentlich über Jahrtausende, um Menschenkinder bei zu geringer Milchproduktion der leiblichen Mutter reichlich zu nähren, dem Kinde also ein stabiles Überleben zu sichern.

In sogenannter “Baby-Fertignahrung” hingegen sind die folgenden Fremdstoffe fixer Bestandteil bei der Produktion (Zurechtmischung) des “Nahrungsmittels”: Palmöl, Fischöl, Sonnenblumenöl, modifizierte Stärke, Kupfer, Chrome, Süßstoffe, Jod, Rüben- oder Rohrzucker, Mikrozellulose, Benzolverbindungen, Calcium, Phosphor und zahllos (bis zu 47 Zusatzstoffe). Die als “Anfangsmilch”, “PRE-Babymilch” oder “BIO-Babynahrung” in den Läden gebotenen Chemikalien haben mit gesunder, natürlicher und nahrhafter Milch exakt nichts zu tun. Hier von “bester, kontrollierter Erstlingsnahrung” oder dem “Vollnahrungsmittel bis in das Kleinkindalter” zu werben, ist fahrlässig, gefährlich und sträflich.

Dass sich Hunderte Millionen von Müttern weltweit keine Gedanken darüber machen, was sie ihren Kleinstkindern täglich mehrfach anstelle der eigenen Muttermilch oder zumindest natürlicher Kuhmilch einverleiben, ist offenkundig. Zahllos kommt es zu Allergien, Atembeschwerden, Fettleibigkeit und Organverfettung bei Neugeborenen, Sehstörungen, Aufmerksamkeitsdefiziten. Primäre Verhaltensstörungen sind im Zunehmen.

Welche sind also die basalen Interessen der „Babynahrungshersteller“? Nun, wie auch anderswo im industriellen Umschlag von Rohstoffen geht es bei der Produktion von „Babynahrung“ – so meine Überzeugung – ausnahmslos um die Befriedigung von Profitinteressen. Zweifelsohne werden die im 2. Absatz genannten vollends milchfremden Bestandteile als „Volumensgeber“ und „Sättigungsfüller“ missbraucht.

Ich als meist hoch konzentrierter Vater und familienweiter Vorkoster habe selbstverständlich sämtlich testweise gekauften Produkte aus dem Bereich „Babynahrung“ selbst probiert. Die meisten jener Milch- und Breipulver dufteten nicht „unwohl“, jene stanken nach Tiermehl und Trockenfutter für Vierbeiner. Ernstlich. Die PRE-Milch-Varianten eines deutschen Kindernahrungserzeugers stanken allesamt nach Fischmehl, dessen Verwesungsgeruch ich aus der Zeit der „Stoppelfutter-Gaben“ zur Karpfenmast kenne.

Wenn Sie sich bitte nun rege vorstellen, dass Ihr eben geborenes Babychen, Ihr Enkel- oder Urenkelkind ob völliger Abhängigkeit vom guten Willen der leiblichen Mutter/des liebenden Vaters die obgenannte Chemiebrühe als Alleinnahrung erhält, dann wird Ihnen im Idealfall bewusst, dass Sie die frühkindliche Vergiftung, zumindest jedoch eine grundlegende Fehlernährung Ihres geliebten Kindes aus Faulheit, Unfähigkeit, Ignoranz oder gänzlicher Dummheit hinnehmen.

Sollten Sie aufgrund der Verabreichung reiner Kuhmilch Kritik aus dem losen Mundwerk von „Pädagoginnen“, „Ernährungswissenschaftlerinnen“ und/oder „Kinderpsychologinnen“ erhalten, dann empfehle ich die Präsentation des folgenden Fragenkataloges zulasten des meist weiblichen Klugscheißers: Haben Sie selbst geboren? Wenn ja: Wie oft? Haben Sie jedes Ihrer Kinder eigenständig aufgezogen, gestillt? Wenn nein: Ende der Diskussion. Nur leibliche Mütter und Väter können natürlichen Müttern und Vätern Hilfestellung geben. Kinderlose, doch „selbsternannte Experten“ müssen schnellstmöglich das Folgende lernen: Demütiges Schweigen.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten

Die destruktive Wirkung der Informationstechn. auf die intellektuelle Entwicklung des Menschen 08 Keine Kommentare

Computer nach dem Vorbild des menschlichen Gehirns: Nach Ansicht der aktuellen wissenschaftlichen Elite gilt das menschliche Gehirn mit seinen etwa eintausend Milliarden Nervenzellen als das wohl komplexeste informationstechnologische Gebilde unseres Universums. Noch ist wenig darueber bekannt, wie die menschlichen Gehirnzellen die schier unberechenbar hohe Anzahl von Informationen (Reize ueber die Sinnesorgane, koerpereigene Signale, Organinformationen, Muskelkontraktionen, Atemfrequenz und vieles mehr) untereinander tauschen, weiter reichen und sich zudem eigenstaendig zu komplexen neuronalen Ensembles mit besonderen Loesungstendenzen organisieren.

Wohl gibt es – die Organisation von Zellen (im Gehirn) und Transistoren (beim Prozessor) betreffend – durchaus strukturell-logische Aehnlichkeiten. Dies auch deshalb, da die Eigenschaft des informationstechnologischen Speichervorgangs durch die Hand von Software-Entwicklern dem menschlichen Merkvorgang angepasst wurde. Selbst die Wahl der einzelnen Speichermedien und -groessen laesst eindeutig auf die Anlehnung der Entwicklung kuenstlicher Intelligenz an die natuerlich-geistige Kapazitaet schliessen. Dies zeigt sich bei der Gegenueberstellung von Hypophyse, Kleinhirn und Grosshirn mit den IT Komponenten Schnittstellen, fluechtiger Schreib-/Lesespeicher (= RAM = Random Access Memory) und permanenter Nur-Lesespeicher (= ROM = Read-only Memory).

Das Prinzip ist einfach: Einlangende Daten werden in beiden Strukturen und Systemen temporaer verwaltet, prozessiert, also verarbeitet und schliesslich einem semipermanenten und/oder permanenten Merk-/Speichersystem zugefuehrt, um die erlangten Neuigkeiten fuer spaeteren Bedarf und auf Abruf bereit zu halten. Ist beim Computer ein das RAM-Speicherausmass erfuellendes Datenvolumen erreicht, so wird dieses auf Wunsch des das jeweilige Betriebssystem oder die genutzte Applikation entwickelnden Software-Designers auf ein nicht-fluechtiges Speichermedium geschrieben. Dies geschieht logischer Weise deshalb, da die im fluechtigen Speicher (RAM) befindlichen Informationen nur so lange verfuegbar sind, solange Strom fliesst.

Das feinelektronische und folglich statische Umfeld existiert somit nur bei Vorhandensein der notwendigen konstanten Stromversorgung. Fliesst kein Strom, so ist die Befindlichkeit von Daten im betreffenden Speichermedium obsolet. Anders beim menschlichen Gehirn: Selbst im Zustand merklicher Schaedigung vermag es das neurologische Volumen sich durch teilweise Reorganisation fuer den Koerper des Menschen als zentrale Steuereinheit zu bewehren. Das menschliche Gehirn ist jedoch sowohl in seiner Dynamik wie auch in der Architektur merklich different zum Computer und dessen logischer Struktur. So bestehen zum sogenannten “Kortex”, der Grosshirnrinde des Menschen, seit Jahrzehnten raeumliche Kartierungen. Diese zeigen beispielsweise, wo bestimmte Eindruecke oder motorische Steuerungen erarbeitet werden.

Trotz dieser funktionalen Spezialisierung weist das grundlegende System des Kortex aus der Sicht der Mikroskopie eine hoechst erstaunliche raeumliche Uniformitaet auf. Allein jene Komplexitaet unterscheidet das Gehirn grundsaetzlich von der vergleichsweise banalen Struktur eines Mikroprozessors.

Beim menschlichen Gehirn (wie auch beim Gehirn anderer Saeuger) wird die raeumliche Distanz zwischen den Nervenzellen durch sogenannte “Axonen” (wegleitende Verbindungen) und “Dendriten” (hinleitende Verbindungen) ueberwunden. Der Kortex ist einige Millimeter dick und weist durchgehend sechs Schichtungen auf. Diese zeigen zudem charakteristische Zelltypen und Verbindungsstrukturen. Beim Mikroprozessor sind die einzelnen Schalteinheiten (Transistoren) lediglich mit der einen, typischen Aufgabe betraut: Der Schaltung zwischen dem Zustand “es fliesst Strom” und jenem, in welchem kein Strom fliesst. Diese logische Charakteristik – auch als “Binaeritaet” bezeichnet, bringt die mikrobische Ausgabe der Wertigkeiten “0” und “1”. Die durchaus nichtunkomplizierte Berechnung sogenannter “binaerer Zahlensysteme” (der mathematischen Grundlage jeder Programmierung) laesst folglich die fuer den technikversierten Menschen lesbare Maschinen-Codierung (die Programmierung in Hexadezimalen) und schliesslich die natuerliche Sprache als Befehligung fuer feinelektronische, programmierbare Komponenten (Computer, Drucker, Scanner, Grafiktabletts und andere) zu.

Ist im Mikroprozessor nur ein einziger, mikrobischer Transistor defekt, wird der Computer als funktionable Einheit unbrauchbar. Sterben im Gehirn eines Menschen hingegen – beispielsweise durch Gehirnblutungen, mechanische Verletzung, Quetschungen oder anders – Kubikzentimeter grosse Bereiche ab, so suchen und finden die in Funktion verbliebenen Bereiche ausnahmslos regenerierbare Alternativen.

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Dies sang mir einst der Amselhahn 01 2 Kommentare

Geliebte, meine Butzie, mein Sein, dies ist die wahre Geschichte meiner über 16.425 Tage dauernden Suche nach Dir. Denn eben, an jenem 7. Mai 1967, hatte meine Mutter mich aus dem Schoß meines Vaters empfangen, wurde ich Deinem und meinem engelhaften Spiel entrissen, auf dass ich Dich, Du meine Sonne, 45 Erdenjahre später wieder finden sollte. In himmlischer Liebe, Dein Mann.

Milde, aromatische Luft zog durch das gänzlich geöffnete Küchenfenster, der frisch gewaschene Stor blähte und streckte sich im aufkommenden Wind, sodass die noch feuchte Gardine mir wiederholt über den nackten Kopf strich. Es war dies an jenem 7. Mai 1968 eine willkommene Zärtlichkeit. Denn vor wenigen Wochen, Du meine Geliebte, war ich geboren worden. Aus der Ferne hörte ich Donnergrollen und just füllten sich meine Augen mit Tränen von Angst und Einsamkeit. Meine Sehnsucht nach Dir, Du mein Alles, ließ mich beinahe verzweifeln, hätte nicht gleichzeitig mit meinem ersten Ruf ein auf dem Zaunpfahl sitzender Amselhahn seinen paradiesischen Gesang angestimmt. Selbst während des nun wütenden Gewittersturms vollführte jener wundervolle Sänger seine berührenden Künste. Ich war gerettet, Du meine Königin. Obwohl in den darauf folgenden 16 Jahren meiner Kindheit und Jugend ob der blutigen Kämpfe meiner Eltern ein Gewittersturm dem nächsten folgte, hatte ich nach dem Verlassen des Hauses meines Vaters tatsächlich überlebt. Noch heute fühle und höre ich die einzige liebevolle Zuwendung, welche ich bis dorthin erhalten hatte. Zum Abschied umarmte mich mein wundervoller Onkel, küsste meine Stirn und sprach: “Lebe wohl, geliebte Honigmaus. Wir sehen uns im Himmel wieder!” Es dauerte ab diesem 7. Mai 1984 kein Jahr, da mich die Todesbotschaft ereilte. Mein Onkel war in jenem schneereichen Winter im Kreise seiner Familie in sich zusammen gesunken und verstorben. Wahrlich gebrochenen Herzens stapfte ich im Trauerzug zur Ruhestätte, seinem Grab. Doch just, als meine Kusshand den letzten Gruß entsandte, erklang der himmlische Gesang des Amselhahns. Ebenda, Geliebte, schloss ich die Augen und begann eine heute beinahe vergessene Zeitreise.

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Und die Liebe ist mein Atem 01 Keine Kommentare

Prolog: Und eine Tages hieß man mich von zu Hause weggehen. Man sagte mir, ich solle doch die Welt erkunden, die Menschen sehen. Sie, die sie so unwissend und unbarmherzig sind. Die, die doch der Liebe kein guter Boden sind. Die, die das strahlendste Licht nicht sehen und den schönsten Gesang nicht hören. Die, die eine große Liebe nicht spüren. Blind, taub und kalt. Und doch hatte ich zu gehen.

Man gab mir Hände und Füße, die Empfindungen eines Menschen. Die Fähigkeit, Gefühle anstatt mit Wogen zu umschreiben, in komplizierte und nichtssagende Worte zu fassen. Die Augen, die kaum sehen, weil sie an Weitsicht arm sind. Ein Herz, das im Alter wenig taugt und Ohren, die nur hören, was für sie bestimmt war. So verließ ich meinen geliebten Ozean.

Und ich traf einen Menschen. Es musste wohl ein Weibchen sein. Denn man sagte mir zu Hause, dass die Menschenweibchen einen besonderen Liebreiz ausstrahlen. Dieses Mädchen – so bezeichnet man ja die menschlichen Weibchen, nicht wahr – schien wirklich etwas Besonders zu sein. Es war springlebendig. Ein süßes Geschöpf von einer Anmut und Schönheit, wie man es selten zu sehen bekommt. Sanft im Wesen und doch voller Kraft. Gütig im Blick und doch energisch. Fast wie ein Delphin. Ich bin ein Delphin. Habe ich Dir das noch nicht gesagt? Ach ja, ich heiße Manu. Manu, wie die Sonne. Manu, wie das Meer. Manu, wie die Woge. Weißt Du? Manu, wie alles, das man lieb hat. Einfach – Manu. Meine Freunde nennen mich auch Tomtom. Ich weiß selbst nicht warum. Aber sie tun es einfach. Ich würde es auch niemals verbieten. Sie sind frei. Frei in Gedanken, frei im Tun und frei im Sein. Außerdem klingt es ja ganz nett. Oder? Ach, meine Freunde. Sie sind das Einzige und gleichzeitig Liebste, was man mir je gab. Hast Du Freunde? Du, der Du mich eben reden hörst? Hast Du so ganz liebe Freunde? Warum weinst Du? Komm, sei nicht traurig. Vielleicht kann ich Dein Freund werden. Hm? Meine erste Geschichte ist nämlich eine frohe und ganz besonders glückliche Geschichte. Ich erzähle Dir also von Tati.

Tati lernte ich kennen, als ich wieder einmal so sehr Heimweh hatte. Tati – übrigens auch ein Menschenweibchen – hatte ein sehr kindliches Wesen. Ich liebe kindliche Wesen. Tati war also ein kindlicher Geist in der Hülle einer werdenden und reifenden Frau. Wir sprachen über alles. Über das Wesen der Bäume, die Liebe der Blumen, die Seele eines Wales, die Schwierigkeit des menschlichen Paarlebens und über den Schmerz des Verlierens.

Weißt Du, sie glaubte nämlich, dass wenn man einen Menschen liebt und dieser Mensch aus Liebe zu einem anderen Menschen fortgeht, man hätte diesen, seinen geliebten Menschen, verloren. Und sie weinte ach so bittere Tränen über all ihre scheinbar verlorenen Geliebten. Sie weinte so sehr, dass sie sich schließlich in Verbitterung und Trauer verlor. Als ich sie nun so kläglich vorfand, weinte ich mit ihr. Nicht, weil ich auch traurig war, sondern weil ich mit ihr teilte. Ich teilte mein unendliches Glück mit ihrer so kindlichen und fast hilflosen Wehmut. Ich weinte mit ihr, weil ich dann fähig war, mit den tränengenässten Augen eines tief trauernden Menschen zu sehen. Ich weinte mit ihr, weil meine Tränen zu meiner Freiheit und zu meinem Glück gehören. Ich weinte mit ihr, weil mir danach war. Und es berührte mich, dass ihre Wehmut, die nun Teil ihres Lebens schien, weil diese Wehmut sie nicht sehen ließ. Und doch gab es etwas, was sie am Leben erhielt: Es war die Hoffnung. Es war der Glaube. Es war die Liebe.

Und so sagte ich zu ihr: “Tati, glaubst Du nicht auch, dass es nun endlich an der Zeit wäre, dankbar zu sein? Dankbar für all die großen Geschenke des Lebens? Dankbar dafür, dass Du die Muße und das Talent hast, das bisher Erlebte zu bewältigen?” Und sie weinte weiter und sagte: “Aber ich bin doch dankbar. Ich bin es doch. Sieh, wenn Du mir ein Stück Brot gibst, dann bin ich Dir dafür dankbar. Nicht wahr? Ich liebe Dich dafür, dass Du so bist, wie Du bist. So gütig, mit mir zu teilen. Aber es macht mich eben unendlich traurig, wenn ich einen Menschen verliere, wenn er sozusagen für mich stirbt.” Da fiel mir plötzlich wieder ein, was ich bereits im Wasser, in meinem geliebten Meer gelernt hatte. Es war damals, als man mir sagte, dass ich Mensch werden müsste, um die Menschheit zu verstehen. Dass man nur dann so fühlen kann, wie jemand fühlt, wenn man fühlt, was jemand fühlt. Ich hoffe, Du verstehst mich, wenn ich Dir diese Geschichte erzähle. Ich sagte also zu ihr: “Tati, weißt Du, wenn jemand zu gehen hat, weil es ihm seine Freiheit so befiehlt, dann ist es doch so, dass dieser geliebte Mensch, auch wenn er stirbt, wirklich weiterlebt. Vielleicht hat Dein Geliebter nur hier – nämlich sichtbar – für Dich gelebt. Und vielleicht hat dieser Jemand nie in Deiner Phantasie existiert. Jetzt aber, wo Du glaubst, dass man Dir so das Liebste überhaupt nimmt, beginnt dieser Mensch erst in Deiner Phantasie zu leben. Und: Die Phantasie ist ewig. Also wird Deine Liebe für ihn immer bestehen. Komm, weine nicht mehr aus Trauer, weine über das Glück der Einsicht. Vergieße Deine Tränen für das ewige Leben. Jetzt ist er immer für Dich da.”

Und wirklich, sie hörte auf traurig zu sein und lachte sogar wieder. Sie sagte: “Wie blind war ich doch! Ich konnte nicht sehen, weil mir die Augen des Kopfes den Dienst versagten. Ich konnte nicht hören, weil mir die Ohren des Hauptes ihre Tüchtigkeit absprachen. Jetzt aber bin ich dankbar. Dankbar für die Gabe des Sehens, Hörens und Fühlens – mit dem Geist. Hurra, ich lebe! Ich lebe! Und ich werde ewig leben. Aus mir und mit mir, mit der Liebe. Ich lebe!

So lernte ich Tati kennen. Ein Kind, das fähig war, unendlich zu leben.

© Tom Landon, Autor – alle Rechte vorbehalten

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